Unser neues VFD Logo. Wir wollten ein Logo mit mehr Bezug zu unserem Verein. VFD – Unser Familiengarten. (Portraitfoto: Designed by cookie_studio / Freepik)
Wir haben ein neues Logo!
Wir haben ein neues Logo, das besser zu unserem Verein und unseren Zielen passt und uns auch in Zukunft unterstützen kann. Da wir der Verein für Familiengärten Dübendorf (VFD) sind, liegt es nahe, dass wir von unserem Familiengarten reden. Also kurz, das Motto lautet unser Familiengarten.
Franziska in ihrem Garten im Areal Unterried. Auf ihrem Tisch sieht man frisches Gemüse und das fermentierte Endprodukt. Aber auch andere Lebensmittel lassen sich fermentieren.
Gemüse fermentieren im Familiengarten
Einer unserer Familiengärten stand im August im nationalen Rampenlicht. Ein Redaktor und eine Fotografin vom Schweizer Magazin Der Beobachter besuchten unsere Pächterin Franziska Wick in ihrem Garten im Unterried. Die Expertin für Lebensmittelfermentation führte den Redaktor und einige Nachbarn in die Kunst der Gemüsefermentation ein. Die Fotografin hat dazu die Fotos gemacht. Daraus ist ein spannender Artikel über das Fermentieren entstanden.
Eine uralte Technik zur Haltbarmachung von Lebensmitteln
Bevor es Kühlschränke gab, wurde die Fermentation verwendet, um im Herbst Gemüse für den Winter haltbar zu machen. Ganze Dörfer trafen sich damals in Mitteleuropa, um gemeinsam in grossen Fässern Kohl zu Sauerkraut zu vergären. Viele Länder Osteuropas Ländern pflegen diese Tradition noch heute. Etwas ähnliches geschah in Korea, wo man im Herbst Chinakohl zu Kimchi fermentierte. Die Fermentation macht das Gemüse haltbar. Aber sie erhöht auch dessen Nährwert.
Die Milchsäurebakterien vergären das Gemüse und machen es sauer. Und schliesslich stellen sie auch eine Menge an Nährstoffen her. Z.B. Vitamine, Enzyme, oder kurzkettige Fettsäuren. Sauerkraut etwa hat 300 bis 400 mal mehr Vitamin C als der dafür verwendete Kohl. Der Einzug von Kühlschränken hat der Fermentation ein jähes Ende gesetzt. Darum haben die meisten Menschen in den Industrieländern das Fermentations-Wissen unserer Grossmütter vergessen. Doch die Technik ist wieder im Vormarsch und im Trend. Zwei Gründe sind der Wunsch nach Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Fermentation, der Freund aller Gemüsegärtner
Als Hobbygärtner kennt ihr es: Auf einmal ist alles Gemüse gleichzeitig reif. Neben einfrieren und heiss einmachen eignet sich auch die Fermentation zur Haltbarmachung von Gemüse. Einmal fermentiert, könnt Ihr die meisten Gemüsefermente an einem kühlen Ort bis zu 12 Monate aufbewahren. Doch die Fermentation von Gemüse geht noch viel weiter als das bekannte Sauerkraut.
In Salzlake könnt Ihr praktisch alles Gemüse fermentieren. Zum Beispiel Blumenkohl mit Curry und Knoblauch, Karottenstängel mit Chili und Koriander oder Knackerbsen mit Dill. Sogar ein erfrischendes Getränk könnt Ihr mit Gemüse herstellen: Den Randen-Kwass, ein fermentiertes und sprudelndes Getränk aus Randen, Salz, Wasser und Gewürzen. Auch Pasten (Beispiel: Knoblauchpaste) oder Salsas (Beispiel: mexikanische Salsa) könnt Ihr durch Fermentierung haltbar machen. Und schliesslich könnt ihr sogar Saucen fermentieren (Beispiel: scharfe Sauce im Tabasco-Stil). Auch Sauerkraut muss nicht konventionell weiss und verkocht sein. Franziskas liebste Sauerkrautarten sind:
scharfes Sauerkraut mit Chili und Koriander
goldenes Sauerkraut mit Kurkuma und Knoblauch
rotes Sauerkraut mit Kümmelsamen und Wacholderbeeren
Diese Sauerkraut-Kombinationen könnt Ihr dann auch roh essen, sei es als knackige Zutat im Salat, zu einem Raclette oder in einem Sandwich.
Weihnachts-Sauerkraut mit Nelken und Orangen
Weisser Blumenkohl mit Rotkohl fermentiert
Fermentieren leicht gemacht
Habt Ihr die verschiedenen Fermentationstechniken einmal erlernt, ist Fermentieren gar nicht kompliziert. Franziskas Kurse bei Wild Pulse (ehemals Fermentista Academy) liefern Euch alles notwendige Wissen zur Gärung von Gemüse, von der richtigen Salzkonzentration zur Auswahl der richtigen Gläser und der Lebensmittelsicherheit. Nach dem Kurs ‘Gemüse fermentieren A bis Z’ könnt Ihr fast alles Gemüse aus Eurem Garten sicher fermentieren. Die letzten Kurse in Zürich vom 2020 sind ausgebucht. Doch den Kurs könnt Ihr auch online absolvieren, als Blended Learning auf einer modernen E-Learning-Plattform.
Mehr Infos zu Wild Pulse (ehemals Fermentista Academy) findet Ihr hier: https://wild-pulse.ch/
Unsere Teilnahme an der Aktion Offener Garten 2020
Dieses Jahr haben wir an der schweizweiten Aktion Offener Garten teilgenommen. Am Wochenende vom 22./23. August haben wir unsere Gartenareale Buen und Unterried für alle Menschen Dübendorfs geöffnet. Mit dem momentan üblichen Corona-Abstand haben wir unsere Gäste durch die gepflegten Gärten unserer Mitglieder geführt.
Die Gärten im Corona Sommer
Besonders beeindruckend war Francos Kiwi-Pflanze im Areal Buen. Immerhin trägt sie hunderte von Früchten. Die Pflanzen sind zum Glück nicht vom Corona Virus betroffen. Dieses Jahr wachsen sie prächtig wie eh und je. Auch sonst konnten unsere Gäste viele Pflanzen bestaunen, seien es Rosen, Weintrauben, oder verschiedenste Gemüse-Sorten.
Fachsimpeln im Familiengarten
Auf den Gartenwegen gab es teils lange Fachgespräche zwischen unseren Gästen und unseren Vorstandsmitgliedern. Dabei waren nicht nur die verschieden angelegten Gärten ein Thema. Sondern auch die üblichen Dauerbrenner waren gefragt, z.B. wie man umweltfreundlich und biologisch düngen oder jäten kann. Schliesslich waren auch die Schnecken diesen Sommer nicht nur in unseren Familiengärten häufige Besucher. Es kann halt nicht jeder Garten so freundliche Schnecken haben wie Hans die Schnecke in unserem Areal Ifang.
Danke an alle Helfenden und Besucher
Vielen Dank an Bioterra und ProSpecieRara für das umfangreiche Material, von Wegweisern über Probezeitschriften bis zu Plakaten.
Trotz anfänglichem Regen gab es dann doch noch ein perfektes Wochenende. Danke auch an alle Helfenden und alle Besucher.
Unsere Besucherin Dana im Garten Unterried, Aktion Offener Garten 2020
Dieses Jahr konnten wir die Generalversammlung leider nicht wie gewohnt durchführen. Denn auch wir waren wie alle vom Corona-Lockdown betroffen. Eine GV vor Ort war im März somit leider nicht möglich. Wir konnten aber gemäss Artikel 6a der COVID-Verordnung 2 des Bundesrats die GV doch noch per Briefwahl durchführen. Der Abgabetermin für die Stimmzettel zur GV war am 25. Mai 2020. Die Ergebnisse unserer Rest-GV seht ihr nun hier.
Wir selber haben keine Erdbeeren im Garten. Aber wir gehen jedes Jahr mehrmals auf das Erdbeerfeld in Wangen bei Dübendorf. Erdbeertörtli schmecken z.B. besonders fein mit frischen Erdbeeren.
Selber pflücken ist angesagt. Vor allem mit Kindern ist es immer ein Highlight, auf die grossen Felder zu gehen.
Löwenzahn ist manchen Gärtnern ein Dorn im Auge. Dabei ist er nicht nur ein Unkraut. Dem Löwenzahn wird nachgesagt so manche Beschwerden lindern zu können. Zum Beispiel soll er bei Fieber, Gicht, Pickeln oder Rheuma helfen. Im ersten Weltkrieg diente die Löwenzahn-Wurzel sogar als Kaffeeersatz. Was heute sehr bekannt ist sind die Löwenzahnblätter, die man gerne im Salat geniesst.
Jetzt, da wir aufgrund der “ausserordentlichen Lage” (Coronavirus) viel Zeit mit der Familie verbringen, sind diese zwei Rezepte gerade richtig. Dabei verbringt man draussen in der Natur Zeit, um die Löwenzahnblumen zu pflücken. Und gleichzeitig lernt, man wofür der Löwenzahn zu gebrauchen ist.
Es freute uns, so viele Mitglieder und Gäste an unserem Sommerfest 2019 im Buen zu treffen. Es gab viele gute Gespräche und viel zu Lachen. Nochmals herzliche Gratulation an die Gewinnenden unseres Sonnenblumenwettbewerbs. Hier erfahrt Ihr wer die grösste Sonnenblume erreichte:
Wir gratulieren Filipe und Pedro aus unserem Familiengarten Areal Buen 3. sie hatten mit 4.20 Meter die grösste aller Sonnenblumen an unserem Sonnenblumenwettbewerb.
Die Sonnenblume mit dem grössten Durchmesser hatte Pedro aus dem Areal Buen 2, sie mass ganze 38 cm.
Allen Helfenden ein grandioses Danke/Merci/Grazie/Obrigado!
Vielen Dank auch an unsere Sponsoren für ihre Unterstützung:
Der Fotograf Mano Reichling hat uns besucht und für züriost Fotos vom Sommerfest gemacht. Der Redaktor Kevin Weber hat uns freundlicherweise den PDF-Artikel über unseren Sonnenblumenwettbewerb zur Verfügung gestellt.
Ein heutiger Blick ins Areal Buen zeigt: Dübendorfer haben die schönsten Sonnenblumen!
Kurz vor unserem Gartenfest am 24.8.2019 messen wir die grössten Sonnenblumen. Es gibt zwei Kategorien. Alle Details zum Wettbewerb seht ihr hier: Sonnenblumenwettbewerb 2019 Dort findet ihr auch ein paar Tipps, mit welchen Marken man besonders grosse Blumen erhält. Oder schaut einfach vorbei beim nahegelegenen Gartencenter Rutishauser in Fällanden.
Und die Infos zu unserem jeweils aktuellen oder kommenden Sommerfest findet ihr hier: VFD Sommerfest
Update nach dem Sommerfest: Die grössten Blumen waren im Areal Buen zu finden. Im Buen gibt es mehr Sonne als in den anderen Arealen. Das liegt auch daran, dass es hier mehr Abstand zu den umliegenden Häusern gibt und somit Abends die Sonne noch etwas länger in die Gärten scheint. Das hat wohl den ausschlaggebenden Unterschied gemacht. Die Sonnenblume hat halt schon aus einem Grund ihren Namen.
Sonnenblumen im Familiengarten Buen Anfang August 2019
Am 29.6.2019 waren wir zum Gartenfest der Familiengärten Fromatt in Rümlang eingeladen. Dadurch bekamen wir interessante Einblicke in das Vereinsleben, die Organisation und die Gärten eines anderen Gartenvereins. Besonders gefielen uns die gross angelegten und offenen Gärten. Aber auch der schattige Spielplatz inmitten der Anlage und das feine Essen im vereinseigenen Haus haben uns erfreut. Das Vereinshaus kann übrigens für eigene Anlässe gemietet werden, selbst wenn man nicht im Verein ist.
Michael Dinner vor einer Parzelle im Fromatt-Areal
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